Interessante Hintergründe

Federica de Cesco hat einen interessanten Roman geschrieben.

Die neunte Sonne

Er erzählt die Lebensgeschichte Alexander von Gersdorff, einen deutschen Adligen, der im Laufe des ersten Weltkriegs als Kriegsgefangener nach Japan gerät und dort die Uraufführung von Beethovens neunter Symphonie kathartisch miterlebt.

Die Hintergründe beruhen auf historischen Tatsachen und machten für mich die Hauptattraktion dieses Buches aus. Immer wieder erwischte ich mich dabei wie ich die Hintergründe nachrecherchierte und mir vornahm den Themen noch weiter nachzugehen.

Leider weniger fesselnd ist de Cescos Schreibstil und es verwundert mich nicht, dass das Buch, trotz tollen Plots kaum Aufmerksamkeit bekommen hat.

Die Qualität des Schreibstils ist nicht konstant, durchbrochen von Ausrutschern, die der Autorin zu blumig, zu flapsig oder zu phrasendrescherisch geraten sind. Auch die Konstruktion des Romans ist wenig elegant und wirkt nicht wirklich durchdacht.

Aus diesem Grund kann ich den Roman schweren Herzens leider nur eingegrenzt empfehlen und hoffe auf bessere Romane und Sachbücher zu dieser Thematik.

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