“Bali – Das letzte Paradies” von Nigel Barley

Ein episodenhaftes Buch, zusammengehalten vielleicht von der Liebe zur Kunst und zwischen Männern, im Bali der 1930er Jahre und einer eleganten, bewusst eingesetzten Sprache, die sofort farbenprächtige Bilder im Kopf entstehen lässt.

Der Ich-Erzähler ist der real existente Rudolf Bonnet, ein – soweit es mich betraf – inzwischen zu unrecht in Vergessenheit geratener Maler aus den Niederlanden, der 1929 nach Bali kam und dort die Bekanntschaft mit dem schillernden Walter Spies machte, einer ebenfalls historischen Figur.

Oft erschien mir anfangs vieles rätselhaft und verwirrend, wurde dann aber im Laufe des Kapitels er- oder geklärt, was mich wieder versöhnte.

Wirklich interessant fand ich, dass viele historische Personen auftauchen, unter ihnen Margaret Mead und Charlie Chaplin, zusammen mit dem historischen Hintergrund und viel Lokalkolorit ergab sich daraus ein interessantes Panorama aus lustigen und tragischen Episoden aus „Bonnetchens“ Zeit auf Bali, das ich jedem auch nur ansatzweise Interessiertem nur empfehlen kann.

PS: Das Buch wurde freundlicherweise als Ebook-Leseexemplar vom Klett-Cotta Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Hier die Homepage des Verlags zum Titel

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